MeLa- Lebensqualität nach Malignem Melanom

 

 

Therapie überstanden- und dann?,

 

Mit der Diagnose Krebs begann eine Zeit, die durch viele Veränderungen und Belastungen gekennzeichnet war. Die Betroffenen mussten sich mit einer völlig neuen Lebenssituation auseinandersetzen und schwierige Entscheidungen treffen, die mitunter auch Veränderungen ihrer Lebensqualität betrafen. Zahlreiche Studien widmeten sich diesem Thema und untersuchten die psychosozialen Faktoren für den Umgang mit der Krebserkrankung, deren Behandlung und deren Auswirkungen auf die Lebensqualität in dieser ersten Phase der Krankheit.

Nach fünf Jahren ohne erneutes Auftreten eines Tumors und ohne Voranschreiten der Krebserkrankung gilt diese als überstanden. Bisher ist wenig untersucht worden, wie sich das Leben der Betroffenen nach diesen fünf Jahren gestaltet.

 

Dank intensiver Forschung und moderner Behandlungsmöglichkeiten bestehen gerade für das Maligne Melanom sehr günstige Heilungschancen.

 

Es stellen sich daher mitunter folgende Fragen:

  • Wie schätzen ehemalige Melanom-Patienten ihre aktuelle Lebensqualität ein?
  • Wie hat sich das Leben der Betroffenen verändert?
  • Welche Beschwerden und Beeinträchtigungen bestehen zurzeit und wie ist der Umgang damit?

 

Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und das Institut für Biometrie, Epidemiologie und Informatik der Universitätsmedizin Mainz haben sich dieser Fragen angenommen und werden mit Hilfe des Krebsregisters Rheinland-Pfalz Hautärzte bitten, ihre Patienten kontaktieren zu dürfen. Stimmt der behandelnde Arzt der MeLa- Studie zu, werden die betreffenden Patienten in den kommenden Wochen Informationsmaterial über die Studie und den Fragebogen zur aktuellen Lebensqualität erhalten.

 

Nur die Mitarbeiter der Vertrauensstelle des Krebsregisters haben Zugang zu den persönlichen Patientendaten (Name, Anschrift u.a.) und unterstehen der Schweigepflicht. Die ausgefüllten Fragebögen werden auf Vollständigkeit überprüft, bei Bedarf werden fehlende Daten beim Patienten nachgefragt und nur mit einer anonymen Studien-Identifikationsnummer zur Auswertung an die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie weitergegeben. Damit ist der Schutz der Patientendaten gesichert.

 

Die Erfahrungen möglichst vieler ehemalig Betroffener auswerten zu können, ermöglicht uns, ein vollständiges Bild der Gesamtsituation zu erhalten.

 

Wir würden uns freuen, viele Teilnehmer begrüßen zu dürfen.



Jede Antwort zählt!


Sie können uns per E-Mail und telefonisch erreichen:


Bei Fragen zum Studienablauf (bitte von 8:00-14:00 Uhr)

 

 

  Bitte mit @unimedizin-mainz.de ergänzen

 

Dipl. Biol. Karin Fröhlich
Tel. 06131-178155
karin.froehlich



Bei Fragen zum Fragebogen

Dipl. Psych. Barbara Imruck
Tel. 06131-177344
barbara.imruck